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Theresa Lawrenz
Theresa Lawrenz, Lost & Looking, 2020, Beton, Stahl, Sand, Kupferdraht, Münzen, 86,5x60cm
Theresa Lawrenz, Lost & Looking, 2020, Beton, Stahl, Sand, Kupferdraht, Münzen, 86,5x60cm
Theresa Lawrenz

In ihren oft ortsspezifischen Skulpturen und Installationen setzt sich Theresa Lawrenz sehr intensiv mit der vom Menschen gestalteten gebauten Umwelt auseinander, ihren Strukturen und Zusammenhängen.

Als Inspirationsquellen dienen ihr vor allem Gebäude, die sich im Rohbau oder Abbruch befinden, Baustellen oder Straßenmarkierungen. Kaum zufällig stellt sie ihre Arbeiten häufig aus Materialien wie Stahl und Beton her, und nicht von ungefähr zeichnen sie sich durch minimalistisch-reduzierte, oft geometrische Formen aus. Doch verbindet sie ihre Arbeiten auch mit spielerischen Elementen, kalkuliert Ungenauigkeiten und Zufälligkeiten des Materials mit ein, oder sucht nach Berührungspunkten und Gegensätzen der verwendeten Materialien.

Deutlich wird dies an den eigens für die Ausstellung angefertigten Container-Arbeiten. Auf vier Stahlstelzen thront, wie auf einem Sockel, ein in Beton gegossener, massiver Container, der mit Schuttfragmenten gefüllt ist, die die Künstlerin auf Baustellen gefunden und gesammelt hat. Während die stelzenhaften Stahlrohrgestelle der Skulptur eine gewisse Leichtigkeit und Fragilität verleihen und einen Gegenpart zum massiven Betonkörper bilden, fügen die auf dem Boden liegenden und an den Stahlbeinen angebrachten Scherben der Arbeit zusätzlich ein spielerisches Moment hinzu. Inhaltlich nimmt der Schuttcontainer Bezug auf die umgangssprachlich auch „Monte Scherbelino“ genannten Trümmerberge, die nach dem Zweiten Weltkrieg an vielen Orten in Deutschland, auch in Mainz, aus Trümmern der zerstörten Städte aufgetürmt wurden und noch heute als Mahnmal dienen.

In anderen Arbeiten sucht die Künstlerin die Strukturen und Zusammenhänge, die sich in Architektur manifestieren, sichtbar und erfahrbar zu machen, indem sie die Architektur des jeweiligen Ausstellungsraums aufgreift, seine Eigenschaften und spezifischen Formen untersucht. So lenken die an mehreren Stellen platzierten Betontreppen, die in ihren geometrischen Formen die Geometrie der Galerieräumlichkeiten wiederholen, den Blick des Betrachters auf die konkreten Raumverhältnisse.

Ausgangspunkt dabei ist, Räume nicht als etwas Neutrales zu denken. Vielmehr hat die Konstruktion von Wänden, Türen und Treppen die Tendenz, Räume zu schaffen, die bestimmte Verhaltensweisen vorgeben – ebenso wie der Betrachter nicht ein neutral Wahrnehmender ist, sondern durch Geschlecht oder soziale Stellung bestimmt ist.

Bewegung und Stillstand
Körper im Raum
Gewicht in der Luft

In meinen Skulpturen, Installationen und Performances suche ich nach den Berührungspunkten zwischen verschiedenen (Bau)Materialien und lasse sie gegeneinander antreten. Wo liegen die Grenzen eines Materials? Wer trägt wen? Welche Kräfte wirken?

Meine Arbeit verstehe ich als Erforschung des Verhältnisses vom menschlichen Körper zu Baukörpern. Ich untersuche den Stadtraum, sein Mobiliar und die Grenzziehungen. Welche Grenzen und Normen wirken auf mich ein? Dabei interessieren mich Form und Material bestehender Gegenstände und Gebäude, positive und negative Räume, sowie die Bewegungsspielräume dazwischen.

Die Installationen sind weder Modelle noch Teile bestehender Architektur. Sie entwickeln sich aus Beobachtungen, Erinnerungen und Raumerfahrungen, durchlaufen Abstraktionsprozesse und finden ihre eigene Form und Zusammensetzung.

Häufig arbeite ich ortsspezifisch, dann untersuche ich die Geschichte und Eigenschaften eines Raumes und lasse mich davon anregen und leiten. Es ist mir wichtig, dass meine Installationen auf den Raum und die Bewegungen der Menschen eingehen, um ihre Wahrnehmung zu ändern und in die gewöhnlichen Bewegungen und Verhaltensweisen der Besucher*innen einzugreifen.“

Curriculum vitae

*1991 in Mainz
lebt und arbeitet in Mainz und Frankfurt, DE

www.theresalawrenz.de

Ausbildung

  • Seit September 2020 Meisterschülerin bei Prof. Sabine Groß, Kunsthochschule Mainz, DE

  • August 2019 Bezug Förderatelier im Atelierhaus Waggonfabrik Mainz, DE

  • Master of Education Bildende Kunst/Ev. Religionslehre an der Kunsthochschule und Johannes Gutenberg-Universität Mainz, DE

  • Erweiterungsprüfung Philosophie/Ethik für das Lehramt an der JGU Mainz, DE

  • September-Dezember 2016 Praktikum in der Kulturabteilung des Goethe-Instituts in Nowosibirsk, Russ-land, RU

  • Bachelor of Education Bildende Kunst/Ev. Religionslehrean der Kunsthochschule und JGU Mainz, DE

Preise, Stipendien, Projekte

  • 2020 Emy-Roeder-Preis: Förderpreis „Junge Rheinland-Pfälzer Künstlerinnen und Künstler“

  • 2020 Gutenberg-Stipendium der Landeshauptstadt Mainz

  • 2019/20 BMBF Deutschlandstipendium für das Meisterschülerstudium

  • 2019 Kunst-Förderpreis der Freunde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz e.V.

Sammlungen

  • Landeskunstsammlung Rheinland-Pfalz, DE

Einzel- und Doppelausstellungen

2022 „Theresa Lawrenz & Matthias Weinfurter“, Kunstverein Bellevue-Saal, Wiesbaden, DE
„Theresa Lawrenz“, Emde Gallery, Mainz, DE
2019 „can you relate to me“, Abschlussausstellung im Mainzer Rathaus, DE
2018 Sockelalarm 13 „z.d.a.“, Skulpturenprojekt auf dem Jockel-Fuchs-Platz in Mainz, DE
2017 „tell me who you are“, Kunstraum Faulbrunnenstraße, Wiesbaden, DE

Gruppenausstellungen

2020 „Theresa Lawrenz, Ruben Brückel, Thomas Newman Pound“, Emde Gallery, Mainz, DE
„kaninchen essen kein fleisch und löwen fressen keinen
löwenzahn“, Apotheke/Kunsthochschule Mainz, Mainz, DE
„flux4art“, Landeskunstschau Rheinland-Pfalz, Sayner
Hütte, Bendorf, DE
„neustart“, Absolvent*innenausstellung der
Kunsthochschule Mainz, DE
„Emy-Roeder-Förderpreis 2020“, Kunstverein
Ludwigshafen am Rhein, DE
„Wir leben auf einem Stern. Intro“, Gruppenausstellung der Kunsthochschule Mainz, Kunsthalle Mainz, DE
„Wache“, Haus am Dom, Mainz, DE
2019 „sorry we are open“, Atelierhaus Waggonfabrik Mainz, DE
„günstig tanken“, ehemalige Tankstelle Reifenrauch in
Mainz, DE
„Junge Kunst im Garten“, Sommerfest Kunst- und
Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim, DE
„3x klingeln“, Biennale in der Mainzer Neustadt und
Bleichenviertel, DE
„neustart“, Absolvent*innenausstellung der
Kunsthochschule Mainz, DE
„palata“, Ausstellungsreihe von baart space im Labor
der Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim, DE
2018 „wood, metal, burns, paint, plexiglas, neon, copper“,
Klassenausstellung im Künstlerverein Walkmühle,
Wiesbaden, DE
„usus - mit sicherheit viel vergnügen“, Rauminstallation und
Performance mit Ronia Aadl-Tabatabai und Bora
Lee, Ausstellungsraum der Kunsthochschule Mainz, DE
Ausgewählte Arbeiten

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