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Ruben Brückel
Ruben Brückel, Trainyard no.2, 2020, Tempera, Ölfarbe, Sprühfarbe auf Canvas, 50x40cm
Ruben Brückel, Trainyard no.2, 2020, Tempera, Ölfarbe, Sprühfarbe auf Canvas, 50x40cm
Ruben Brückel

Ruben Brückel gibt in der Gruppenausstellung einen Einblick in sein aktuelles Schaffen. Seine mit Tempera, Öl- und Sprühfarbe erschaffenen Bildräume wirken auf den ersten Blick wie abstrakte Kompositionen aus blauen, roten, lila oder mintfarbenen, matt schimmernden Farbflächen, teils geometrischen, teils abstrakten Formen und luftig gesprühten, verschnörkelten Linien. Erst bei genauerem Hinsehen wird offenbar, dass sie in vielfältiger Weise auch auf den städtischen Raum und seine Architektur Bezug nehmen.

Schon seit längerem setzt sich der Künstler intensiv mit den Phänomenen des urbanen Raums und seiner Architektur auseinander und transferiert diese in Malerei. In Form des ziellosen Umherschweifens begibt sich der Künstler zunächst auf Spurensuche im städtischen Außenraum mit seinen Hinterhöfen, Werbeflächen, verwitterten Wänden, Kritzeleien, Verschmutzungen und Verfallserscheinungen. Dabei geht es ihm nicht um das Finden von Motiven als vielmehr um das Sammeln von Eindrücken. Im Atelier fließen diese Eindrücke dann in die entstehenden Arbeiten ein.  

So tauchen in den imaginären Bildräumen von Ruben Brückel immer wieder Architekturdetails beziehungsweise architektonische Fragmente auf, wie beispielsweise in der Arbeit „Concrete Steps“, in der unten rechts die Stufen einer in großen Teilen dunkelrot erscheinenden Treppe angedeutet sind. In einer anderen Arbeit mit dem Titel „Loons Shelter“ erkennt man einen halbwegs komplett angelegten, türkis gehaltenen Raum in perspektivischer Verkürzung. Dabei steht die Farbigkeit der Motive, die eine ganz eigene, unerwartete Ästhetik freisetzt, in Kontrast zu der in der architektonischen Realität so wohl kaum anzutreffenden vertrauten Gegenständlichkeit. Die vermeintliche Abstraktion seiner Bilder beruht vor allem auf diesem Bruch zwischen Motiv und Farbe.

Gleichwohl sind Ruben Brückels Arbeiten in der Lage, Erinnerungen und Eindrücke von bestimmten Lokalitäten zu vermitteln, ohne jedoch einen konkreten Ort oder Raum abzubilden. Im Gegenteil: Der Künstler verzichtet in seinen Bildern völlig auf den konkreten Bezug zu wiedererkennbaren und lokalisierbaren Örtlichkeiten einer Stadt – von Mainz oder Frankfurt etwa, die dennoch als Folie seiner Imagination fungieren.

Andere in der Ausstellung zu sehende Arbeiten zeichnen sich durch eine mehr monochrome und reduziertere Farbgebung mit einer partiell reliefartigen Struktur aus, die durch farbige Linien oder Schlieren unterbrochen werden. Nicht von ungefähr lassen sie an durch Verschmutzungen und Abnutzungserscheinungen gezeichnete aber auch mit Graffiti besprühte Haus- und Mauerwände, Züge, Zuggleise oder U-Bahnstationen denken. Der häufige Einsatz von Sprühfarbe unterstützt diesen Eindruck und verleiht den Bildern darüberhinaus eine gewisse Flüchtigkeit. Insgesamt ist der Bezug zum urbanen Raum in diesen Arbeiten jedoch wesentlich verhaltener und subtiler. Im Vordergrund steht vielmehr die Beschäftigung mit der Wirkung von Form und Farbe.

Kennzeichnend für seine Arbeitsweise ist, dass Ruben Brückel die Leinwand mit unterschiedlichen Techniken und Malutensilien bearbeitet: Er pinselt, schabt, wischt und sprüht. Sowohl der oft mehrschichtige, dichte Farbauftrag und die für Sprühfarbe typischen Streueffekte, als auch die mal kontrastreich-intensive, mal mehr zurückgenommene Farbigkeit erzeugen darüber hinaus eine räumliche Stimmung und teilweise atmosphärische Wirkung.

Der Entstehungsprozess eines Bildes, der sehr vielschichtig und an dessen Beginn das Ergebnis auch durchaus völlig offen sein kann, ist immer auch der Versuch einer Annäherung an ein inneres Bild, an eine Vorstellung oder Erinnerung an zuvor durchstreifte urbane Räume und ihre Architekturen.

Curriculum vitae

*1996 in Zürich, CH
lebt und arbeitet in Mainz, DE

Ausbildung

  • seit 2018 Freie Bildende Kunst, Kunsthochschule Mainz, Klasse für Malerei Prof. Winfried Virnich, DE

  • 2016-2018 Bildende Kunst und Malerei/Grafik, Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Essen (Prof. Nicola Stäglich und Prof. Stephan Paul Schneider), DE

Einzel- und Doppelausstellungen (Auswahl)

   

Gruppenausstellungen (Auswahl)

2020 „Theresa Lawrenz, Ruben Brückel, Thomas Newman Pound“, Emde Gallery, Mainz, DE
2019 „Schwer verletzt auf dem Sofa“, Schloss Freudenberg, Wiesbaden, DE
„Not far from the Park“, Schloss Freudenberg, Wiesbaden, DE
2018 „Der Schein trügt“, Oststern, Frankfurt am Main, DE
„Auf Hoher See (s)“, Kraftwerk Schaffhausen, DE
2017 Clear Prospect, Toscana Halle, Berlin, DE
Ausgewählte Arbeiten

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