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Theresa Lawrenz – ordinary pleasures

Theresa Lawrenz – ordinary pleasures

Ort: EMDE GALLERY - Mainz

Theresa Lawrenz – ordinary pleasures

ERÖFFNUNG: Freitag, 28. Juni, 18:30 bis 20:30 Uhr

Die Emde Gallery freut sich sehr, unter dem Titel „ordinary pleasures“ die zweite Einzelausstellung von Theresa Lawrenz zu präsentieren, die eine Auswahl unterschiedlicher neuer Werke vorstellt. Gezeigt werden sowohl größere Installationen als auch kleinere skulpturale Arbeiten.

Theresa Lawrenz ist bekannt dafür, vertraute Objekte aus ihrer gewohnten Umgebung zu isolieren, zu verändern und in neue Kontexte zu stellen. Dadurch gelingt es der Künstlerin, die Wahrnehmung des Betrachters zu irritieren und neue Bedeutungsdimensionen zu eröffnen. Diese Irritation erzielt sie vor allem auch durch die Verwendung unerwarteter Materialien, wie beispielsweise Radkappen aus Keramik oder Hemdkragen aus Beton. Häufig treten dabei zwei unterschiedliche Materialien in einen kontrastvollen Dialog. Einem ortspezifischen Ansatz folgend, ist auch die Frage, wie die Skulpturen mit dem Raum interagieren, entscheidend für die Wirkung ihrer Werke.

In den hier in der Ausstellung gezeigten Arbeiten beschäftigt sich Theresa Lawrenz mit Einrichtungs- bzw. Gebrauchsgegenständen wie Tischbeinen, Stuhllehnen und Kragenformen oder auch Abläufen des Alltags und befragt diese auf ihre konventionelle Betrachtungsweise hin. Die Arbeit „manners“ im Hauptraum der Galerie etwa vermittelt eine eigenwillige Version der Situation des gemeinsamen Essens. Die Installation besteht aus einer (realen) Tischplatte, befestigt an vier Stahlstützen, die in ornamental verzierten Betonfüßen stecken, und auf deren Spitzen jeweils tellerförmige, an Ufos erinnernde Objekte montiert sind. Auf der Tischplatte selbst sind mehrere in Beton gegossene Teile des Mundraums (Gebisse) verteilt. Verhaltensregeln und Umgangsformen, die während einer Mahlzeit eingehalten werden sollten, werden bildhauerisch reflektiert und auf ironische und humorvolle Weise hinterfragt.
Wie der Titel „ordinary pleasures“ bereits suggeriert, fordern Theresa Lawrenz‘ Werke dazu auf, uns gewöhnliche und alltägliche Dinge und Handlungen durch Transformation und Re-Komposition in einem neuen Licht wiederentdecken zu lassen.

Theresa Lawrenz lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und Mainz. Sie hat an der Kunsthochschule Mainz studiert und im Jahr 2020 ihr Studium als Meisterschülerin von Prof. Sabine Groß absolviert. Arbeiten der Künstlerin wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert u.a. im Maison de Rhénanie-Palatinat in Dijon, im Quartier am Hafen in Köln, im Museum Pfalzgalerie in Kaiserlautern, in der Kunsthalle Mainz oder im Basis Project Space in Frankfurt am Main. Sie erhielt bereits mehrere Preise und Stipendien, darunter den Emy-Röder-Förderpreis und den Nachwuchspreis des Pfalzpreises für Bildende Kunst. Zuletzt waren Arbeiten von Theresa Lawrenz im Rahmen der Gruppenausstellung „Preis zur Förderung Mainzer Bildender Künstlerinnen und Künstler 2024“ im Landesmuseum Mainz zu sehen.

Theresa Lawrenz – ordinary pleasures, von Dr. Gabriele Rasch (Kunsthistorikerin und Kuratorin)

In den letzten Jahren hat sich die Bildhauerin Theresa Lawrenz vor allem mit dem urbanen Raum auseinandergesetzt. In ihren neuen Arbeiten rückt der eigene Haushalt, die eigene Kleidung ins Zentrum ihrer Aufmerksamkeit. Beton und Stahl bleiben ihre bevorzugten Materialien.
Ein Teil der aktuell in der Emde Gallery zu sehenden Arbeiten sind im Rahmen ihrer Nominierung für den Förderpreis der Bildenden Kunst der Stadt Mainz 2024 entstanden. Gewänder der mittelalterlichen Skulpturen im Landesmuseum haben sie zu ihrer mehrteiligen Arbeit „collared“ inspiriert. Sie besteht aus verschiedenen Kragen, die von einem Betonrahmen gehalten werden. Dabei handelt es sich um sensible Detail-Abformungen eigener Kleidungsstücke, deren Stofflichkeit und Form im Fokus stehen. Für ihre passepartoutartige Rahmung hat sie mit unterschiedlichen Materialien wie Malervlies, Panzertape und Draht experimentiert und lässt diese bewusst sichtbar. Wieder einmal lotet sie die Haltbarkeit und die unterschiedlichen Oberflächenqualitäten des Betons aus.

Theresa Lawrenz interessiert sich grundsätzlich für das Verhältnis von Dingen untereinander. In diesem Fall, wie kommt der Hals aus dem Hemd? Neben der Funktion, spielt die Gestaltung des Kragens bei der Herstellung von Kleidung seit jeher eine große Rolle. Sie ist ein wichtiges zeitgebundenes modisches Detail, aber auch eine gestalterische Herausforderung. Er kann weich, fließend, kratzig oder steif sein. Dementsprechend unterschiedlich ist die Aussage, die sich mit ihm verbindet, von lässig sportlich bis elegant repräsentativ. Welche Auswirkung hat das auf den Körper der Träger*innen? Welche kulturgeschichtlichen Aspekte werden darin angesprochen?

Dies sind Fragen, die sich die Bildhauerin grundsätzlich stellt. So auch in ihrer raumgreifenden Installation „manners“. Sie besteht aus einer ovalen Holzplatte durch die vier runde Metallstangen getrieben sind, die oben von kleinen Betonhütchen bekrönt werden. Unter dem Tisch stecken die Stangen in ornamentierten Betonfragmenten. „Manners“ ist eine Referenz an den Tisch ihrer Großmutter. Einzelne, besonders schön gestaltete Details, wie die Beine, hat sie abgeformt. Mit dem Tisch verbinden sich nicht nur Kindheitserinnerungen. Er ist, nach ihrer Aussage, vor allem ein Ort der Hierarchisierung, an dem Regeln herrschen, Manieren gelten. Dieser Ort hat ein oben und ein unten und zwei Enden. Redewendungen drängen sich auf. Bilder von überdimensioniert langen Tischen in goldenen Hallen kommen in den Sinn.

Theresa Lawrenz schafft es, mit ihren bildhauerischen Artefakten und Installationen über das Verhältnis des eigenen Körpers zu seiner Umgebung nachzudenken und damit über allgemeine gesellschaftliche Normierungen, die unser Verhalten beeinflussen und determinieren.

Künstlerin

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