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BOWL OF ORANGES – 5 Jahre Emde Gallery | Teil I

BOWL OF ORANGES – 5 Jahre Emde Gallery | Teil I

Ort: EMDE GALLERY - Mainz

Künstler*innen

Teil I: Ronia Adl-Tabatabai | Josephine Adu | Poppy Luley | Ivana Matić | Lena Mai Merle | Alina Röbke | Lea Schäfer | Alexandra Sonntag | Danijel Šijaković

Wir freuen uns sehr, anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Emde Gallery, die Gruppenausstellung „Bowl of Oranges“ zu präsentieren! Die Ausstellung wird am 27. Juni in den Räumen der Galerie in der Mainzer Neustadt eröffnet. Hier fand am 26. Juni 2020 die Eröffnungsausstellung „Erstbegehung / First Ascent“ der Galerie statt, mit der sich die Emde Gallery erstmals in der Kunstszene Rhein-Main etablierte. Seitdem werden in regelmäßigen Einzel- und Gruppenausstellungen bedeutende künstlerische Positionen gezeigt, die sich mit zentralen Fragen der Gegenwart auseinandersetzen und Einblicke in aktuelle Kunstdiskurse ermöglichen.

ERÖFFNUNG und GRUßWORT von Kulturdezernentin Marianne Grosse: Freitag, 27. Juni 2025, 18 bis 20:30 Uhr 

Der Titel „Bowl of Oranges“ ist dem gleichnamigen Song der Band Bright Eyes entlehnt, der amerikanischen Indie-Folk-Band rund um Conor Oberst, in dem das lyrische Ich in der letzten Strophe vorschlägt, es wäre schön, die Welt für einen Moment anzuhalten, um zu erkennen, dass sie ein schönes „großes Ganzes“ ist, von dem wir alle ein Teil sind:

"And we’ll keep working on the problem we know we’ll never solve
of Love’s uneven remainders. Our lives are fractions of a whole.
But if the world could remain within a frame like a painting on the wall.
Then I think we’d see the beauty.
Then we’d stand staring in awe
at our still lives posed
like a bowl of oranges,
like a story told by the fault lines and the soil."

Im Kontext der Ausstellung entfaltet der Titel eine vielschichtige Bedeutung: Als klassisches Stilllebenmotiv steht die Schale mit Orangen zunächst als Sinnbild für die Kunst selbst; zugleich verweist sie auf die Galerie als Ort, der Raum für die verschiedenen Künstler*innen und ihre Werke bietet; drittens ist „Orange“ seit jeher die Leitfarbe der Galerie; und nicht zuletzt erinnert der Titel – im Sinne der Bright Eyes – an die unlösbaren Widersprüche und Brüche der Welt, die sich in einem Kunstwerk zwar nicht aufheben, wohl aber sichtbar und erfahrbar machen lassen.

Die Ausstellung „Bowl of Oranges“ vereint alle derzeit von der Galerie vertretenen Künstler*innen. Allesamt haben das Profil der Galerie in den vergangenen fünf Jahren geprägt. Mit ihren unterschiedlichen Herangehensweisen und Perspektiven spiegeln sie ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst in den Medien Malerei, Fotografie, Cyanotypie, Installation, Skulptur, Keramik und Zeichnung wider und bieten einen facettenreichen Einblick in das Programm der Galerie.
Gezeigt werden sowohl ausgewählte Highlights als auch neue, eigens für die Ausstellung entstandene Werke. Einige der beteiligten Künstler*innen haben sich dabei vom Titel inspirieren lassen und sich explizit mit dem Motiv des Orangenstilllebens auseinandergesetzt, andere nähern sich dem Thema assoziativ.

Die Ausstellung gliedert sich in zwei Teile: Teil 1 wird vom 28. Juni bis zum 19. Juli, Teil 2 vom 23. August bis zum 20. September zu sehen sein (mit einer Sommerpause vom 21. Juli bis zum 16. August).
Teil I präsentiert eine Auswahl von Arbeiten von neun Künstler*innen aus den Bereichen abstrakte und figurative Malerei, Zeichnung, Fotografie, Cyanotypie und Keramik: Ronia Adl-Tabatabai, Josephine Adu, Poppy Luley, Ivana Matić, Lena Mai Merle, Alina Röbke, Lea Schäfer, Alexandra Sonntag, Danijel Šijaković. Die Vernissage mit einem Grußwort von Kulturdezernentin Marianne Grosse findet am 27. Juni von 18 – 20:30 Uhr statt.
Teil II umfasst Werke von neun weiteren Künstler*innen der Galerie: Chris Bierl, Götz Diergarten, Lukas Gartiser, Robert Klümpen, Vincent Kück, Theresa Lawrenz, Hendrik Otremba, Katja von Puttkamer und Florian Witt. Die Vernissage findet am 22. August von 18 – 20:30 Uhr statt.

Künstler*innen

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